Auch im Jahr 2018 wird es ein Trend bleiben: Die aufblasbare Zelte. Ein aufblasbares (Vor-) Zelt bietet einen einfachen Aufbau und ist zudem sehr robust. Wenn Sie Ihr Zelt aufpumpen, ist es wichtig, dass Sie den richtigen Luftdruck hinzufügen. So bleibt Ihr Zelt fest stehen und nichts kann schief gehen. Sie fragen sich, was der richtige Luftdruck für die Luftschläuche in ihrem Zelt ist? Gerne erklären wir es Ihnen!

Wie misst man den Luftdruck?

Es ist vor allem wichtig zu wissen, wie der genaue Luftdruck gemessen wird. Dies kann auf verschiedenen Arten geschehen.

Luftpumpe mit Manometer

In der Regel befindet sich an der Pumpe eines aufblasbaren (Vor-) Zeltes ein Manometer. Sie messen den Druck der Luftschläuche mit einem Manometer. Es zeigt zwei Werte an: den Luftdruck in PSI und den Luftdruck in Bar. Während des Aufpumpens Ihres Zeltes können Sie anhand des Manometers genau beobachten, wieviel Druck Sie in diesem Moment hinzufügen.

Luftpumpe mit Überdruckventil

Manchmal hat eine Pumpe nur ein Überdruckventil ohne Manometer. Mit einem Überdruckventil können Sie durchpumpen, bis der Luftdruck 7 PSI erreicht hat. Wenn dies erreicht ist, wird die Luft über das Überdruckventil abgelassen.

Es ist besser, mit einer Luftpumpe mit Manometer zu arbeiten: Das ist genauer und Sie können selbst überwachen, wieviel PSI Sie hinzufügen. Mit einem Überdruckventil haben Sie nicht die Möglichkeit, mehr als 7 PSI Luft hinzuzufügen, während dies in manchen Situationen aufgrund der Temperatur besser wäre.

Luftdruck im Verhältnis zur Außentemperatur

In der Bedienungsanleitung Ihres aufblasbaren (Vor-) Zeltes wird angegeben, wieviel Luftdruck den Luftschläuchen hinzugefügt werden muss. Der ideale Druck liegt zwischen 7 und 12 PSI (0,55-0,8 bar). Untersuchungen von Kampa haben gezeigt, dass sich der Druck aufgrund der Außentemperatur verändert. Der Luftdruck dehnt sich bei Temperaturanstieg aus und umgekehrt. Das folgende Diagramm zeigt, wie der Luftdruck in den Luftschläuchen bei unterschiedlichen Temperaturen variiert:

Luftdruck PSI Luftdruck BAR Temperatur °C Temperatur °F
12 0,83 50°C 122°F
10,5 0,76 40°C 104°F
9,7 0,69 30°C 86°F
9 0,62 20°C< 68°F
8,2 0,55 10°C 50°F
7,5 0,5 0°C 32°F
6,7 0,48 -10°C 14°F
5,9 0,41 -20°C -4°F
5,2 0,34 -30°C -22°F

Wie Sie in der obigen Tabelle sehen können, können Sie bei 20 Grad die Schläuche auf 10 PSI aufblasen. Wenn die Temperatur dann während des Tages auf 30 Grad ansteigt, dehnt sich der Luftdruck selbst auf 10,8 PSI aus. Steigt die Temperatur dann Richtung 40 Grad, steigt der Luftdruck auf 11,7 PSI. Sinkt die Temperatur auf 0 Grad, nimmt der Druck auf 8,3 PSI ab.

Wenn Sie bei 20 Grad die Schläuche auf beispielsweise 5 PSI aufblasen und die Temperaturen abends auf den Gefrierpunkt sinken, kann der Druck so niedrig werden, dass zu wenig Druck in den Schläuchen ist und das Zelt in sich zusammensackt.

Kann ein Luftschlauch durch zu viel Druck kaputtgehen?

Zusätzlich zu den Kampa aufblasbaren (Vor-) Zelten, haben wir natürlich auch unsere eigenen aufblasbaren (Vor-) Zelte von Obelink. Obwohl in unserem Handbuch häufig angegeben wird, dass der maximale Luftdruck 7 PSI beträgt, ist es nicht schädlich, die oben angegebene Tabelle zu verwenden und somit wenn erforderlich mehr Druck hinzuzufügen. Im Allgemeinen gilt, dass unter 15 PSI praktisch nichts falsch gehen kann. (Nur bei zu geringem Druck können die Luftschläuche ineinander sacken und es kann dabei zu Schäden kommen). Wenn Sie unter 15 PSI bleiben, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass die Schläuche platzen könnten.

Haben Sie ein aufblasbares (Vor-) Zelt, das nicht von Obelink oder Kampa ist? Dann ist es am besten, das Handbuch zu Rate zu ziehen, um den korrekten Luftdruck zu bestimmen. Was sind Ihre Erfahrungen mit einem aufblasbaren Zelt?