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8 Tipps, um einen preisgünstigen Campingplatz zu finden

Donnerstag, 8 Dezember 2016

Campen ist eine ziemlich preisgünstige Form von Urlaub machen, so hört man oft. Preisgünstig und teuer sind natürlich relative Begriffe. Meiner Meinung nach kann man Campen so teuer machen, wie man möchte. Fahren Sie zu einem Campingplatz mit vielen Einrichtungen, dann zahlen Sie dafür, egal ob Sie von den Einrichtungen Gebrauch machen. Entscheiden Sie sich für einen kleineren Campingplatz oder auf jeden Fall einen mit weniger Einrichtungen, dann spüren Sie das, in einer positiven Weise, in Ihrem Geldbeutel. Als erfahrener Camper und als Buchhalter, der auf sein Geld achtet, gebe ich gerne einige Tipps für die Suche nach einem preisgünstigen Campingplatz.



Außerhalb der Campingsaison campen

Fahren Sie ohne Kinder in Urlaub oder gerade mit kleinen Kindern, die noch nicht schulpflichtig sind, campe dann in der Nebensaison. Die Preise in der Nebensaison sind manchmal bis zu 40 bis 50% günstiger als während der Hauptsaison. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass es in dieser Periode relativ ruhig ist auf dem Campingplatz. So haben Sie so haben Sie genügend Zugang zu den Einrichtungen auf dem Campingplatz. Es könnte vielleicht auch ein Nachteil sein, wenn Sie mit kleinen Kindern in der Nebensaison campen, denn wenn es ruhiger auf dem Campingplatz ist, gibt es wahrscheinlich weniger Freunde oder Freundinnen für Ihr Kind.



Campen in einem preisgünstigen Urlaubsland

Das eine Urlaubsland ist nicht das Andere, auch was die Kosten anbelangt. Die Campingplatztarife pro Land variieren sehr. Die Schweiz übertrifft mit €48,29 im Jahre 2015 für zwei Erwachsenen und ein Kind, Strom und warmes Wasser alle anderen Länder, so stellte sich aus einer Forschung der ADAC. Auch Italien ist mit €41,54 ziemlich teuer, gefolgt von Dänemark mit €39,42. Bleiben Sie in Deutschland, dann zahlen Sie im Durchschnitt nur €28,08 pro Nacht. Zähle dazu die niedrigeren Brennstoffkosten, die Sie sich sparen, wenn Sie anstatt in die Toskana ins Sauerland fahren. Auch Länder in Ost-Europa sind im allgemeinen preisgünstig, obwohl die ADAC nicht alle Länder geprüft hat. Beachten Sie, das die genannten Tarife Durchschnittspreise sind. Wenn Sie nachforschen, werden Sie zweifellos einen preisgünstigeren Campingplatz in Italien finden als für €41,54. Innerhalb eines Landes können die Preisunterschiede auch erheblich sein. In einer touristischen Region berechnen Campingplatzinhaber normalerweise höhere Preise als in den weniger bekannten Regionen.



Ein einfachen Campingplatz wählen

Sie können sich schon vorstellen, dass ein Campingplatz, wo den ganzen Tag Unterhaltung für Kinder und Erwachsenen auf dem Programm steht, wo es verschiedene Pools gibt und sogar einen Aquapark und mehrere Restaurants, teurer als ein Campingplatz mit einfachen Einrichtungen ist. Es ist wohl offensichtlich, aber Sie können vorab prima selbst bestimmen, wieviel Sie für einen Campingplatz ausgeben. Vielleicht machen Sie überhaupt keinen Gebrauch vom Kids Club und gehen Sie kaum in den Pool, aber Sie würden immerhin dafür bezahlen. Brauchen Sie diese besonderen Einrichtungen nicht, entscheiden Sie sich dann für einen einfacheren und damit preisgünstigeren Campingplatz. Sie haben dann zwar keinen Pool, aber schon gute Sanitätseinrichtungen, mehr Ruhe und vielleicht auch noch einen Spielplatz für Ihre Kinder. Außerdem behalten sich Ihr Geld in den Pool zu gehen einmal. Außerdem sparen Sie sich Geld, um selbst mal ins Freibad zu gehen.



Campen mit Ihrem eigenen Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil

Inzwischen campe ich schon seit über 40 Jahren und habe alles schon probiert. Am Anfang, als wir noch zu zweit waren, machten wir mit einem Zelt Camping Danach, wenn die Kinder kamen, reisten wir mit einem Wohnwagen herum und stellten später einige kleine Zelte hinzu. Jetzt wohnen unsere Kinder nicht mehr bei uns und fahren wir mit dem Wohnmobil in Urlaub. Natürlich gibt es den Kauf eines Zeltes, Wohnwagens oder Wohnmobils aber in den Jahren danach haben Sie viel weniger Kosten. Stellen Sie sich vor, dass Sie Jahr für Jahr ein möbliertes Zelt, einen Mobilheim oder Chalet mieten müssen. Schauen Sie sich die Preise an und vergleiche!



Buchungsbedingen lesen, bevor Sie einen Campingplatz buchen

Für meine Enkelkinder ist WLAN ein Lebensbedürfnis. Wenn WLAN für Sie und Ihre Mitreisenden auch wichtig ist, überprüfe dann im voraus ob WLAN im Preis inbegriffen ist. Falls nicht, dann können die Kosten beträchtlich sein. Kontrollieren Sie auch ob die Dusche und der Aufenthalt Ihres Hundes inklusive ist. Ist Kurtaxe Steuer schon im Campingpreis inbegriffen? Überprüfen Sie dies alles, so dass es keine bösen Überraschungen gibt.



Brauchen Sie keine Urlaubsvorfreude? Buche im letzten Moment

Meine Erfahrung ist, dass rechtzeitig buchen sich auszahlt. Regelmäßig gibt es Frühbucherrabatt und man weiß dann sofort, was die Kosten sind und Sie können sich schon im Internet oder in einem Reiseführer die Umgebung erforschen, damit Sie schon tolle Ausflüge planen können. Sie sind sich sicher, dass Sie einen Stellplatz haben, denn Sie haben reserviert. Ist es Ihnen egal, wo Sie Ihren Campingurlaub verbringen? Dann können Sie auch in letzter Minute buchen. Es gibt immer Leute, die Ihren Campingurlaub haben absagen müssen. Pech für sie, aber zum Glück für Sie. Campingplätze möchte natürlich so viel wie möglich zu vermieten, also haben Sie schon die Chance, dass Sie ihre letzten Zelte, Chalets oder Mobilheime sind zu einem reduzierten Preis buchen können. Dies sind die Tipps, die ich mir im Laufe der Jahre gesammelt habe. Vielleicht haben Sieisschien heb jij weer andere tips vooreten?



Wildcampen oder Pfostencampen

In den Niederlanden und Deutschland ist Wildcampen nicht erlaubt, aber in Norwegen, Schweden, Finnland, Schottland und Island schon. In dieser Weise campen kostet Ihnen also überhaupt nichts. Eine Dusche oder Toilette gibt es nicht, aber wenn Sie ohne gut auskommen, dann ist Wildcampen eine gute Wahl. Halten Sie sich schon an die Regeln, also nimm Ihren eigenen Müll mit und respektiere die Natur. Wie ich schon schrieb, ist Wildcampen bei uns in den Niederlanden, aber es ist doch möglich gratis zu campen nämlich via 'Pfostencampen'. Vor einigen Jahren begann Staatsbosbeheer (Nationale Behörde für Waldverwaltung) ein Experiment mit freiem Campen bei einigen Pfosten in der Nähe von Breda. Inzwischen gibt es etwa 40 dieser Pfosten in den Niederlanden. Sie können sich mit Ihrem Zelt dort bis zu 72 Stunden aufhalten, nicht mehr als drei Zelte dürfen dort zusammenstehen und jeder räumt seinen eigenen Müll auf (logisch, oder?). Bei den meisten Pfosten gibt es Wasserpumpen, damit man abgekühltes gekochtes Wasser doch trinken kann. Brauchen Sie nur wenig Komfort, möchten Sie gerne in der Mitte der Natur sein, dann ist dies die billigste Art von Campen.



Gratis Campen im Austausch für Arbeit auf dem Campingplatz

Arbeiten und Campen kann man auch kombinieren werden. Sie können Teil eines Animationsteams werden, aber zum Beispiel auch Campingplatztester werden. ADAC und einige Campingvermieter suchen regelmäßig Menschen, die Campingplätze testen. Oft, aber man soll das nachfragen, ist der Aufenthalt auf dem Campingplatz in diesem Fall gratis. Campingplatzbesitzer suchen auch manchmal Mitarbeiter, um während der Campingsaison allerhand Aufgaben auszuführen. Von Reparationsarbeiten bis zu Babysitten. Hört sich gut an oder?


Dies sind die Tipps, die ich mir im Laufe der Jahre gesammelt haben. Haben Sie noch welche? Teile sie bitte mit mir und mit anderen Lesern!

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