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Welche Zelttypen gibt es?

Donnerstag, 21 Februar 2019

Sind Sie ein blutiger Anfänger in Sachen Zelten oder sind Sie bereits ein alter Hase, möchten aber einmal ein ganz anderes Zelt als sie bisher hatten? Dann wird es Sie sicherlich interessieren, welche Zelttypen es eigentlich gibt. Die Zeit, das ein Zelt wie das andere aussah, ist längst vorbei und es ist bei so vielen verschiedenen Zeltarten gar nicht so einfach, das zu finden, das am besten zu einem passt. Wir zeigen Ihnen in diesem Blog, welche Zelttypen es gibt.


Tunneltent

Das Tunnelzelt hat – wir der Name schon sagt – eine Tunnelform, die man erkennt an den gebogenen Zeltstangen die parallel hintereinander gestellt werden. Durch diese Form entsteht viel extra (Steh-) Raum im Zelt und haben Sie keine schrägen Wände. Tunnelzelte sind sowohl in Polyester- als auch Baumwolle-Ausführung erhältlich. Außerdem haben Sie die Wahl zwischen einem Tunnelzelt mit traditionellen Zeltstangen und einer aufblasbaren Variante. Die letztere erfreut sich momentan immer größerer Beliebtheit. Ein Tunnelzelt ist das ideale Familienzelt: Sie haben genug Stehhöhe und meistens mehrere Schlafkabinen und einen Innenraum, den Sie zum Kochen, Wohnen oder Abstellplatz gebrauchen können. Tunnelzelt gibt es in verschiedenen Größen für zwei bis sieben Personen.



Piramiden- oder Bungalowzelt

Der Klassiker unter den Zelten, der sich durch seine Langlebigkeit und Stabilität auszeichnet. Ein Piramidenzelt oder Bungalowzelt hat eine eher traditionelle Form und nimmt in Popularität langsam ab. Sie werden stets mehr durch Tunnelzelt verdrängt. Diese Zelt sind aus Baumwolle, was Sie ein Stück schwerer macht als andere Zelte. Sie sind vor allem geeignet, wenn Sie länger auf einem Platz bleiben, denn das Aufbauen und vor allem das Transportieren ist nicht etwas, das man in einem Urlaub mehrere Male machen möchte. Darum sind sie weniger geeignet für Reisende, die gerne auf verschiedenen Orten Ihr Zelt aufschlagen. Bleiben Sie aber für mehrere Wochen auf einem Platz und lieben Sie es klassisch und robust? Dann ist dieses Zelt ideal für Sie.



Aufblasbares Zelt

Diese Zelte haben vor ein paar Jahren den Markt im Sturm erobert. Sie haben keine Zeltstangen sondern miteinander verbundene Luftkammern. Diese werden mit einer Hand- oder elektrischen Pumpe aufgeblassen – und das innerhalb weniger Minuten. Für alle, die sich nicht gerne mit Stangen herumschlagen sind die aufblasbaren Zelte – es sind praktisch immer Tunnelzelte – eine super Lösung. Zu Beginn gab skeptische Stimmen, die sich nur schwer vorstellen konnten, dass Zelte ohne Stangen genau so stabil und windbeständig sein können wie traditionelle Zelt mit Gestänge. Aber es hat sich schnell gestellt, dass sich die aufblasbare Variante sehr wohl mit der traditionellen messen kann. Aufblasbare Tunnelzelt sind in verschiedenen Größen erhältlich, für zwei bis 6 Personen.



Glockenzelt

Das Glockenzelt besteht wie das Piramidenzelt schon sehr lange. Es wurde im 19. Jahrhundert entwickelt für die Armee. Es musste ein Zelt sein, dass schnell aufgebaut ist aber gleichzeitig auch sehr langlebig und robust ist und vor allem stabil steht. Wenn Sie ein Zelt suchen, dass sich von dem Ihrer Nachbarn unterscheidet, dann fahren Sie mit einem Glockenzelt gut. Die Form hat etwas Romantisches an sich und erinnert an Abenteuer. Sie werden auf dem Campingplatz garantiert auffallen. Dieses Zelt hat normalerweise keine Schlafkabinen sondern besteht aus einem einzigen dafür sehr großen Raum. Das Zelttuch ist aus atmungsaktiver, wind- und wasserdichter Baumwolle, und dadurch geeignet für alle Wetterbedingungen. Die Zelte gibt es in verschiedenen Größen für vier bis 12 Personen und sind ideal für Familien oder Gruppen, die gerne alle in einem Raum leben und schlafen.



Kuppelzelt

Das Kuppelzelt ist ein kleines Zelt in der Form einer Kuppel. Sie werden meisten gebraucht als Beistellzelt, extra Schlafzelt für die Kinder aber auch als Festivalzelt. Die meisten dieser Zelte sind in 15 Minuten aufgebaut, haben ein Gestänge aus Fiberglas und sind für 2 bis 5 Personen erhältlich. Durch die Kuppelform wird der vorhandene Platz optimal benutzt.



Pop-up Zelt

Ein Pop-Up Zelt – auch Wurfzelt genannt – wird wie das Kuppelzelt meisten als Beistellzelt, vor allem aber auch als Festivalzelt gebraucht. Es ist auch sehr beliebt als extra Schlafzelt für Kinder oder Gäste. Dieses Zelt zeichnet sich durch sein rasend schnelle und einfach Aufbauart aus. Es wird nämlich einfach aus der Tasche geholt und in die Luft geworfen (daher der Name Wurfzelt) und schon faltet es sich von selbst aus. Sie brauchen es nur noch mit Heringen zu verankern, und schon ist es bezugsbereit. Pop-up Zelte gibt es für 1 bis 4 Personen.



Zusammengefasst: Sie haben die Qual der Wahl. Jedes Zelt hat seinen eigenen Charme und seine Vor- und Nachteile. Möchten Sie wissen, welche Zelte sich vor allem für Familien eignen? Lesen Sie dann unseren Blog ´Welches Familienzelt ist das richtige für mich?´.

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