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Wie lagere ich eine Isomatte richtig?

Mittwoch, 30 Januar 2019

Haben Sie sich eine Isomatte gekauft und waren zum ersten Mal damit unterwegs? Hoffentlich hat die Matte gehalten, was sie verspricht und freuen Sie sich jetzt schon auf den nächsten Einsatz. Egal, ob dieser in ein paar Wochen sein wird oder erst im nächsten Sommer, es ist wichtig, dass Sie die Schlafmatte richtig lagern. Vor allem wenn es um eine selbstaufblasende Matte geht. Wo Schlafmatten aus Schaumgummi ganz unkompliziert aufgerollt und in ihren Sack zurück gepackt werden können, brauchen selbstaufblasende Isomatten etwas mehr Sorgfalt bei der Lagerung. Um zu verstehen, warum das so ist, sollte man erste einmal wissen, wie diese Matten aufgebaut sind.



Füllmaterial wird komprimiert

Selbstaufblasende Isomatten überzeugen nicht nur durch Ihren hohen Liegekomfort und isolierende Fähigkeit sondern auch durch die einfache Anwendung. Wir brauchen nämlich weder eine Pumpe noch mühsame Lungenluft um sie aufzublasen. Das Praktische an diesen Matten is es, dass sie sich selbst aufblasen. Sie sind aus einem isolierenden komprimierbaren Füllmaterial gefertigt, mit einer luftdichten Hülle überzogen und haben ein oder mehrere Ventile. Im aufgerollten Zustand – so wie Sie die Matte kaufen – ist das Füllmaterial komprimiert, mit anderen Worten die Poren sind zusammengedrückt. Dadurch entsteht ein Unterdruck.


So wie ein Schwamm lässt sich auch eine Isomatte zusammendrücken und wieder ausdehnen.


Sie können es vergleichen mit einem Schwamm. Diesen kann man zu einer sehr kompakten Größe zusammendrücken. Lässt man ihn aber los, dehnt er sich auf seine ursprüngliche Form aus. Bei einer Matte geschieht das Ausdehnen durch das Öffnen des Ventils, wodurch sich die Poren des Schaumstoffkerns mit Luft füllen und sich ausdehnen können.



Aufgerollt für den Transport

Eine Schlafmatter kaufen Sie zusammengerollt in einer Tasche. Da könnte es nur als selbstverständlich gesehen werden, dass die Matte nach Gebrauch auch wieder aufgerollt und in die Tasche gestopft wird. So wie man es mit Zelten, oder Schlafsäcken, Deckbetten und anderem tut. Das sollten Sie auch tun für den Transport. Schließlich möchten Sie, dass die Matte so wenig Platz wir möglich einnimmt. Möchten Sie die Matte allerdings zu Hause lagern bis zum nächsten Gebrauch – und das kann Monate dauern – ist es nicht sinnvoll, die Matte eingerollt zu verstauen.


Eine satt aufgerollte Matte ist ideal für den Transport. Aber nicht für die langfristige Lagerung.


Wird der Schaumstoffkern nämlich zu lange plattgedrückt, leidet die sogenannte Stauchhärte des Füllmaterials. Das führt dazu, dass die Matte sich später nicht mehr oder nur sehr schwer und langsam wieder aufbläst.


Richtige Lagerung:

  • Ausgerollt und aufgeblasen: So wird der Schaumstoffkern nicht plattgedrückt
  • Mit offenen Ventil: Dadurch kann eventuelle Feuchtigkeit aus dem Innen entweichen. Feuchtigkeit im Innern ist der größte Feind der Isomatte. (Siehe auch extra Tipp)
  • Aufrecht stehend oder obenauf liegend: Es dürfen keine schweren Gegenstände darauf gelegt werden.
  • Warm und trocken: Trockenheit ist sehr wichtig, also nicht im feuchten Keller lagern.

Irgendeine Nische, wo die Matte stehen oder frei liegen kann, findet sich immer, ob hinter der Türe, stehend im Schrank oder liegen auf dem Schrank.


Extra Tipp: Blasen Sie eine Isomatte nie mit dem Mund auf, falls sie sich nicht mehr von selbst aufbläst. Die Luft aus Ihren Lunge enthält Dampf, der sofort in den feinen Segmenten der Isomatte kondensiert und zur Schimmelbildung und Zerstörung des Schaumstoffkerns führen kann. Ist irgendwie doch Feuchtigkeit in die Matte gekommen? Legen Sie sie dann mit geöffnetem Ventil in die Sonne, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Rollen Sie die Matte ein paar Mal auf und drücken die Luft (und damit auch eventuelle Feuchtigkeit) raus.


Wenn Sie sich an diese Tips halten, bleibt Ihre Isomatte lange wie neu und profitieren Sie jedes Mal wieder von der selbstaufblasenden Fähigkeit.



Wo bewahren Sie Ihre Isomatte auf? Oder haben Sie aus eigenen Erfahrung noch Tipps im Umgang mit einer Isomatte? Wir freuen uns auf Ihre Reaktion.


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