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Worauf muss ich achten bei der Anschaffung einer Wasserpumpe?

Freitag, 20 Juli 2018

In Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil ist es wahrscheinlich wie zuhause auch: Sie drehen den Wasserhahn auf, et voilà – Sie haben fließend Wasser. Wahrscheinlich denken Sie darüber nicht weiter nach. Das geschieht erst, wenn plötzlich kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt. Die Chance ist groß, dass in diesem Fall die Wasserpumpe defekt ist. Wie funktioniert eine solche Wasserpumpe überhaupt und worauf müssen Sie achten bei der Anschaffung einer neuen Pumpe? Wir erklären es Ihnen in diesem Blog.


Tipp: Nehmen Sie immer eine Reservepumpe mit in den Urlaub. Nichts so unangenehm wie eine defekte Pumpe im Urlaub und Sie plötzlich ohne Wasser dastehen!



Wie funktioniert eine Wasserpumpe?

Ohne Wasserpumpe geht gar nichts. Schließlich muss das Wasser, das im Wassertank gelagert ist, irgendwie in den Wasserhahn gelangen. Der Wassertank in einem Wohnwagen oder Wohnmobil befindet sich für gewöhnlich unter einer fest montierten Bank oder Bett. An diesem Tank ist die Wasserpumpe montiert. Die Pumpe saugt das Wasser aus dem Tank und pumpt es durch die Leitungen bis zum Wasserhahn, wo es dann als fließendes Wasser herausströmt.



Worauf muss ich achten, wenn ich eine Wasserpumpe anschaffe?

Wenn Sie sich auf die Suche machen nach einer neuen Wasserpumpe, stoßen Sie wahrscheinlich auf eine Menge technischer Details. Wenn Sie zum ersten Mal eine neue Wasserpumpe benötigen oder Ihren ersten eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil angeschafft haben, werden Ihnen manche Ausdrücke nicht geläufig sein. Wir erklären Ihnen die technischen Eigenschaften und Unterschiede der Wasserpumpen.



1.Tauchpumpe oder Druckpumpe

Man unterscheidet zwei Arten von Pumpen. Eine Tauchpumpe und eine Druckpumpe. Wie der Name schon andeutet, hängt eine Tauchpumpe im Wasser des Wassertanks. Sie pumpt das Wasser direkt aus dem Tank in die Leitung, die zum Wasserhahn führen. Eine Druckpumpe hingegen wird außerhalb des Wassertanks montiert. Sie saugt das Wasser mit Hilfe eines Schlauches aus dem Tank und pumpt es dann weiter in die Leitung.


Das Resultat ist das gleiche: es kommt fließend Wasser aus Ihrem Wasserhahn. Ein kleiner merkbarer Unterschied: Der Geräuschpegel einer Druckpumpe ist etwas höher als die der Tauchpumpe. Da die Pumpe nicht im Tank sondern außerhalb liegt, beispielsweise auf einem hölzernen Untergrund, ist sie beim Pumpen hörbar.



2. Rückschlagventil

Einige Pumpen haben ein Rückschlagventil, das dafür sorgt, dass das Wasser beim Zudrehen des Hahnes nicht in den Wassertank zurückfließt. Das bedeutet: Wenn Sie den Wasserhahn wieder aufdrehen, direkt Wasser fließt und es nicht zuerst wieder aus dem Tank durch die Leitung gepumpt werden muss.

Aufgepasst: Haben Sie einen Boiler, dann dürfen Sie keine Pumpe mit Rückschlagventil verwenden. Dadurch käme zu viel konstanter Druck auf den Boiler. In Kombination mit einem Boiler also eine Pumpe verwenden ohne Rückschlagventil.



3. Automatische Entlüftung

Eine automatische Entlüftung sorgt dafür sorgt, dass keine Luft in die Leitung. Das wird bewerkstelligt mit kleinen Kügelchen in der Pumpe, die kleine Luftblasen kaputt machen. Luft in der Leitung sorgt für einen unregelmäßigen Wasserstrahl. Eine solche automatische Entlüftung ist nicht zwingend notwendig, garantiert Ihnen aber einen gleichmäßigen Strahl.



4. Kapazität

Wasserpumpen sind in verschiedenen Kapazitäten auf dem Markt. Die Kapazität hat nichts mehr Wasserdruck, sondern mit der Wassermenge zu tun. zu tun, Die Kapazität ist die Anzahl Litern, die eine Pumpe pro Minute pumpen kann. Sie variiert von 10 bis 25 Liter pro Minute. Für Sie als Konsument bedeutet eine Pumpe mit einer höheren Kapazität, dass mehr Wasser gleichzeitig aus dem Wasserhahn fließt, mit andern Worten ein dickerer Strahl. Bitte beachten Sie, dass damit aber auch der Wassertank schneller leer ist.



5. Druck

Der Druck des Wassers wird mit Bar angegeben. Wir empfehlen: Je grösser der Abstand von Wassertank zu Wasserhahn, desto höher sollte der Druck sein. Der Druck von Wasserpumpen variiert bei Tauchpumpen von 0,5 bis 2,1 bar und bei Druckpumpen von 0,5 bis 3,1 bar.


Wenn Sie einen Boiler haben, ist es wichtig, vorab abzuklären, mit welchem Druck dieser Boiler belastet werden darf. Die meisten sind geeignet für einen Druck von 1,5 bar. Das gilt beispielsweise auch für den Der Truma TT2 Boiler. Sie können in Kombination mit diesem Boiler also keine Wasserpumpe mit einem Druck von 2,1 bar verwenden. Damit würden Sie das Risiko eingehen, dass der Boiler platzt.



6. Netzspannung

Die Wasserpumpen für Ihren Wohnwagen oder Wohnmobil sind in der Regel alle für einen 12 Volt-Anschluss geeignet. Mit Ausnahme einiger weniger Druckpumpen, die mit 24 Volt betrieben werden. Mit einem Wechselrichter lässt sich die Spannung zu 12 Volt umformen.



Zusammengefasst: Eine Wasserpumpe sorgt dafür, dass Sie fließend Wasser in Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil haben. Wenn Sie eine neue Pumpe anschaffen, haben Sie die Wahl zwischen einer Tauch- oder eine Druckpumpe mit oder ohne Rückschlagventil und Automatischer Entlüftung. Außerdem können Sie die Kapazität und den Druck bestimmen.


Haben Sie noch Fragen zu unseren Wasserpumpen? Lassen Sie es uns in einer Reaktion wissen!

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