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Worauf muss ich achten beim Kauf von Trekkingstöcken?

Freitag, 27 Oktober 2017

Wandern Sie gerne in den Bergen und möchten Sie sich optimal unterstützt wissen? Nehmen Sie dann Trekkingstöcke mit. Was vor einigen Jahren noch belächelt wurde, hat enorm an Popularität gewonnen und ist inzwischen ein alltägliches Bild in den Bergen. Nicht zuletzt weil seriöse Studien ergeben haben, dass das Wandern mit Stöcken große Vorteile hat. Wir erklären Ihnen in diesem Blog gerne die Vorteile und worauf Sie beim Kauf von Trekkingstöcken achten müssen.



Vorteile des Wandern mit Stöcken

Vorab möchten wir betonen, dass wir hier über Treckingstöcke sprechen nicht über Nordic Walking Stöcke. Trekkingstöcke sind eine Gehilfe beim Wandern in den Bergen, Nordic Walking Stöcke hingegen sind ein Trainings-Utensil für die gleichnamigen Ausdauer-Sportart. Die ersten dienen zu Entlastung des Körpers, die zweiten zum Training desselben, darum ist auch die Technik des Stockeinsatzes anders. Trekkingstöcke bringen:


Extra Unterstützung
  • Entlastet Knie, Hüfte und Sprunggelenke
  • Entlastet bei jedem Schritt um bis zu 8 Kilo
  • Schont die Muskeln
Sicherheit
  • Gibt extra Halt auf schwierigem Terrain, vor allem bei Nässe und Glätte
  • Gibt mehr Balance
  • Hilft Stürze zu vereiteln
Erleichterung der Atmung
  • Durch den Einsatz der Stöcke, geht man aufrechter, wodurch sich der Brustkorb öffnet und das Atmen erleichtert wird

Feste, teleskopische oder Micro Vario Stöcke

Trekkingstöcke kann man in drei Typen unterteilen:

  • Feste Stöcke mit fester Länge
  • Teleskopische Stöcke, in Länge verstellbar
  • Micro Vario Stöcke, in Länge verstellbar und einklapp- oder faltbar

Feste Stöcke sind wie der Name schon sagt in einer festen Länge und nicht faltbar. Teleskopische Stöcke sind in der Länge verstellbar. Sie können durch verschiedene Menschen (unterschiedlicher Körpergröße) angewendet werden, können aber auch unterwegs kürzer oder länger gemacht werden. Beim Abstieg beispielsweise sind kürzere Stöcke ideal, beim Aufstieg längere. Die teleskopische Stöcke sind zusammengeschoben ungefähr 60 bis 70 cm lang.


Micro Vario Stöcke sind einklapp- oder faltbar und haben das geringste Packmass. Sie eigenen sich darum sehr gut, um in den Rucksack zu verstauen, wenn man sie nicht braucht. Sie sind zusammengeklappt nur ungefähr 35 bis 40 cm lang.



Die optimale Länge

Verstellbar oder nicht, es bleibt die Frage wie lang sollte ein Trekkingstock sein? Stellen Sie sich (mit Schuhen!) gerade hin, nehmen Sie den Treckingstock in die Hand und stellen ihn mit der Spitze auf den Boden. Ihr Arm sollte jetzt in einem Winkel von 90 Grad stehen. Diese Länge können Sie sowohl auf geraden Strecken als auch auf nicht zu steilen Auf- und Abstiegen handhaben. In alpinen Gelände gilt es, beim Aufstieg die Stöcke 5-10 cm kürzer (abhängig von der Steigung) und beim Abstieg ungefähr 5-10 cm länger einzustellen. Sind die Stöcke nicht in Länge verstellbar, sollte man sie entsprechend 5-10 cm höher oder tiefer festhalten.



Material

Ein großer Teil unserer Trekkingstöcke sind von Leiki, Marktleiter auf diesem Gebiet. Was das Material betrifft, haben Sie die Wahl zwischen Aluminium und Titanium. Aluminium ist leicht, stark und günstig im Preis. Titanium ist noch stärker aber auch teurer. Sollen Ihre Trekkingstöcke für den intensiven Gebrauch sein, lohnt sich die Investierung in Titanium-Stöcke. Werden Sie weniger intensiv oder nur sporadisch gebraucht, dann reichen Aluminium-Stöcke aus.



Der Handgriff

Es ist wichtig, das der Handgriff des Stockes gut in der Hand liegt, so dass Ihr Handgelenkt in einer natürlichen Position bleibt. Wie bei Skistöcken stecken Sie Ihre Hand dazu von unten durch die Schlaufe und halten den Griff fest. Auf diese Weise können Sie den Stock beim Gehen nicht verlieren. Bei einer verstellbaren Schlaufe können Sie diese nach Wunsch fester oder lockerer einstellen. Die Schlaufen der Leki Stöcke sind aus atmungsaktivem und schnelltrocknendem Material, so dass Sie nicht zu sehr schwitzen.



Spitze und Teller

Am unteren Ende des Trekkingstockes befinden sich der Teller und die Spitze. Die Spitze ist aus sehr hartem Material, damit Sie auch dem härtesten Untergrund stand hält. Bei den meisten Leki Trekkingstöcken befindet sich die Spitze an einem flexiblen Stockteil, wodurch sich die Spitze bis zu 30 Grad verbiegen lässt. Bei einer solchen flexiblen Spitze ist das Risiko eines Abbrechens bedeutend kleiner als bei einer festen Spitze. Der Teller verhindert das Eintauchen des Stockes bei sehr weichem Untergrund. Haben wir Sie überzeugt, dass Trekkingstöcke sinnvoll sind? Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Kauf und vor allem natürlich beim Einsatz der Stöcke! Haben Sie Erfahrung mit dem Wandern mit Stöcken? Teilen Sie sie mit uns.

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