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Eco-camping: Wie können Sie zum Umweltschutz beitragen?

Samstag, 24 Januar 2015

Es ist kaum vorstellbar, dass Sie als Camping-Urlauber kein Naturfreund sind. Denn Campingurlaub findet nicht mitten in der Stadt statt, sondern mitten in der Natur, im Wald oder in Waldnähe, einem schönen Gebiet in der Natur, in den Bergen oder am Wasser. Hat man sich einmal mit dem Camping-Virus angesteckt, lässt dieser einen nicht mehr los und will man, so lange man körperlich dazu in der Lage ist, öfter campen. Sie können selber dazu beitragen, dieses auch noch den kommenden Generationen zu ermöglichen (wie es auch viele Campingplätze bereits tun).

Campingplätze nehmen Umweltmaßnahmen

Immer mehr Campingplätze beschäftigen sich schon mit Abfalltrennung, aber das heisst noch nicht, dass man automatisch zum Eco-Campingplatz wird.Um sich diese Auszeichnung zu verdienen, muss neben der Mülltrennung mehr geboten werden, wie z.B. mittels Wassersparenden Wasserhähnen sparsam mit Wasser umgehen, umweltfreundliche Reinigungsmittel benutzen oder das Erwärmen des Wassers durch Solarenergie.

Hier ein schönes Beispiel, wie man einen grossen Abfallberg verhindern kann: Auf dem Lowlands-Musikfestival konnte man biologisch abbaubare Zelte mieten. Bei Rückgabe der Zelte bekam man sein Pfand zurück.

Was können Sie tun?

Ok, der Inhaber des Campingplatzes kann also viel zum Umweltschutz beitragen, aber was können Sie selber tun, um die Umweltbelastung in Grenzen zu halten? Nutzen Sie z.B. nicht für jeden Zweck das Auto, sondern laufen Sie oder fahren Sie mit dem Fahrrad zum Bäcker oder zu einem Besuch beim Markt. Gehen Sie sparsam mit dem Wasser um, indem Sie nur kurz duschen, nutzen Sie umweltfreundliche Reinigungsmittel, wie z.B. Eco Green und löschen Sie das Licht, wenn sich niemand mehr im Raum befindet.

Aber Sie können noch mehr für die Umwelt tun. Zunächst einmal können Sie für Ihren Campingurlaub ein anderes Transportmittel als das Auto, den Wohnwagen oder das Wohnmobil wählen.

Fahrrad- oder Wanderurlaub

Deutschland, die Niederlande oder Belgien mit dem Fahrrad oder als Wanderer entdecken? Mit Sicherheit entdecken Sie dann Stellen, die Sie mit dem Auto niemals gefunden hätten. Ein Fahrrad- oder Wanderurlaub ist nicht nur umweltschonend, sondern schont auch Ihre Geldbörse.

Reisen Sie dennoch mit dem Auto (mit oder ohne Wohnwagen) oder mit dem Wohnmobil, nutzen Sie für Ausflüge so oft wie möglich das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Sollten Sie kein Fahrrad dabei haben, fragen Sie einfach bei der Rezeption oder beim Besitzer nach, ob Fahrräder gemietet werden können.

Energie

Lassen Sie Ihre Haare lufttrocknen, damit der Haartrockner zu hause bleiben kann. Ihr Handy oder ein Navigationssystem haben Sie sicherlich dabei, aber diese kann man mittlerweile bereits mit Solar-Energie aufladen. Bei einer Schnitzeljagd oder bei dem Gang zum WC ist eine Lampe sehr praktisch. Es gibt bereits schöne und langlebige LED-Solarlampen. Reisen Sie mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil, erwägen Sie, dass Dach mit Sonnenpanelen aus zu statten. Damit schützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern sparen Sie auch Geld. Das Gleiche gilt für eine Kühlbox mit einem A+-label, wie z.B. die Tristar Hybridcool HC 45. Die Ecoboxx 120 ist ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes “grün”. Dieser tragbare Solar-Generator ermöglicht es, überall Strom zur Verfügung zu haben.

Beim Kochen können Sie ebenfalls auf Ihren Verbrauch achten. Bedecken Sie Ihre Töpfe beim Kochen mit einem Deckel um den Gasverbrauch zu verringern. Auch durch das Wählen der richtigen Stelle für Ihren Kocher (windgeschützt) sparen Sie beim Gasverbrauch.

Essen

Da wir gerade beim Thema Kochen sind: auch hier kann man vernünftige Entscheidungen treffen. Wählen Sie beim Kauf von Gemüse und Obst so oft wie möglich Gemüse und Obst der Saison. Essen Sie weniger Fleisch. Selbst wenn Sie nur einen Tag pro Woche fleischlos essen, liefern Sie einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Vielleicht gibt es in der Nähe vom Campingplatz sogar einen Bio-Laden oder einen Bio-Bauernhof. Kaufen Sie dann dort ein und schonen Sie damit die Umwelt. Lebensmittel weg zu werfen, ist natürlich sehr schade. Versuchen Sie, immer die passende Menge zu kochen. Sollte doch einmal etwas übrig bleiben, verwerten Sie diese Essensreste beim Kochen der nächsten Mahlzeit. So reduzieren Sie Ihre Abfälle.

Abfall

Wo Menschen sind, wird Abfall produziert. Auch hier können Sie aktiv zum Umweltschutz beitragen. Nehmen Sie z.B. statt einer Plastiktüte aus dem Supermarkt selber eine Einkaufstasche mit. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das jeder seinen eigenen Müll beseitigt, aber leider ist das nicht immer der Fall. Werfen Sie Ihre Abfälle in den Mülleimer oder Müllcontainer, aber NIEMALS auf die Straße oder an den Straßenrand, denn dort liegt es manchmal noch nach Jahren. Auch können Tiere beim Aufnehmen von Abfällen ersticken. Statt Wegwerf-Tellern, -Besteck und -Bechern können Sie am Besten langlebiges Geschirr, wie z. B. Melaminegeschirr benutzen.

Von und in der Natur geniessen; dass wünschen Sie doch auch den zukünftigen Generationen? Möchten Sie, dass Sie auch noch in einigen Jahrzehnten in den schönen Gegenden, in Denen Sie jetzt Urlaub machen, Ihren Campingurlaub verbringen können? Denken Sie dann schon jetzt an die Umwelt. Ihr Campingurlaub in der Zukunft hängt von der Erhaltung der Umwelt ab. Viele Campingplätze sind bereits auf dem richtigen Weg und leisten Ihren Beitrag durch umweltfreundliche(re) Maßnahmen. Und Sie?

Was tragen Sie zum umweltfreundlichen campen bei? Oder welche Produkte nutzen Sie, um Energie zu sparen? Teilen Sie und Ihre Erfahrungswerte mit!

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