Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

TV-Sendungen, in denen Menschen Einblick in ihr Heim gewähren, sind sehr beliebt. Ob es nun um Wohnungen geht, die dringend renoviert werden müssen, um die Herausforderung, mit wenig Geld schöner zu wohnen, oder um Super-Heimwerker, die Hobby-Bastlern helfen: Wir schauen gerne in die Wohnungen von anderen Leuten. Aber wie sieht es mit Reisefahrzeugen aus? Fragen Sie sich manchmal auch, wie andere Urlauber ihr Fahrzeug eingerichtet haben? Wir schon! Darum werfen wir regelmäßig einen Blick in einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, oder wie heute: In den Faltcaravan von Julia.

Eigentümer des Faltcaravans: Julia (38)
Camper seit: 2020
Faltcaravan Typ: Zeltanhänger Campwerk
Baujahr: 2022

Erzählen Sie mal was über sich!

"Mein Name ist Julia, ich bin 38 und ich wohne in Regensburg, im schönen Bayern.. Regensburg wird oft als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet. Beruflich gehe ich als Feelgood Manager in einer digitalen Multibrand Firma meinen Beruf nach, der mir sehr viel Spaß bereitet. In meiner Freizeit gehe ich total gern wandern oder bereise Städte. Ich liebe es, immer wieder eine andere Welt kennenzulernen und diese durch meine Augen zu sehen. Im Sommer findet man mich meist an Seen beim SUP-fahren oder Windsurfen. Ich sitze aber auch gern Abends mit Freunden auf ein Glas Wein zusammen, koche gerne und liebe es, Samstags auf den Markt zu gehen, um dort regional einzukaufen."

Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

Seit wann campen Sie?

"Seit 2020, als mich meine Freunde Regina und Ferdi zum Campen einluden. Damals waren wir in einem T6 zu fünft unterwegs, einschließlich eines Kleinkindes und eines Babys. Mein erster kleiner Roadtrip ging nach Slowenien und Italien. Am schönsten waren die Abende, einfach nur da sitzen, Gläschen Wein und Kartenspiele, die Zeit genießen und das Panorama aufsaugen. Das gemeinsame Essen, die spontanen Ausflüge und einfach das Freiheitsgefühl. All das hat dazu beigetragen, endlich den richtigen Urlaub und die richtige Unterkunft für mich zu finden. Ich bin nicht der größte Fan von Hotels, ich mag Hütten, Ferienwohnungen oder eben einen Zeltanhänger lieber. Ich möchte nicht vorgeschrieben bekommen, wann ich frühstücke oder zu Abend esse. Das Gefühl auf einem Campingplatz ist einfach ein ganz anderes. Ich kann quasi den ganzen Tag “auf meinem Zimmer” im Bikini rumlaufen, ohne dass es jemanden stört. Das geht in einem Hotel nicht und schon gar nicht am Frühstückstisch."

Wann können Sie uns zum Kauf Ihres Faltcaravans erzählen?

"Ich hatte schon seit einem Jahr mit dem Faltcaravan von Campwerk geliebäugelt, aber der Preis brachte mich immer wieder zum Nachdenken. Ich bin dann an einem Sonntag drei Stunden nach Dörzbach gereist, um mir in der Ausstellungshalle den Zeltanhänger anzusehen. Gesehen und verliebt! Ich habe mir direkt vor Ort den Zeltanhänger nach meinen Wünschen zusammenstellen lassen und ein Angebot erhalten. Nachdem ich noch eine Nacht drüber geschlafen habe, habe ich noch ein, zwei Sachen umstellen lassen und mich dann dafür entschieden. Ich habe mich für ein komplett neues Modell entschieden - warum? Ich bin Single, baue kein Haus, also warum nicht etwas “Neues” für mich. Ich habe dann einen Kredit aufgenommen, da mir das Finanzierungsangebot von Campwerk zu teuer war. In der Zwischenzeit habe ich mir an meinem Fiat 500 Cabrio eine Anhängerkupplung installieren lassen. Meinen Zeltanhänger konnte ich schon nach fast zwei Monaten in Bochum abholen. Nebenbei bemerkt, dass waren sechs Stunden Autofahrt. Aber für meinen Traum, ein kleines bisschen mehr Freiheit zu bekommen, habe ich das natürlich gerne auf mich genommen. Somit stand die erste kleine Reise an. Zum erstmal Anhänger fahren."

Ein Blick in den Faltcaravan von Julia Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

Warum haben Sie sich für einen Faltcaravan entschieden?

"Ein Wohnwagen kam für mich nicht in Frage, da es unmöglich ist, diesen mitten in der Stadt abzustellen. Außerdem hätte ich mir dazu ein neues Auto kaufen und einen Anhängerführerschein machen müssen. Ein Camper wäre natürlich auch schön gewesen, aber nicht jeder kann sich halt ein zweites Gefährt leisten. Zudem würde wieder das Problem mit dem Stellplatz kommen. Geschweige denn die zusätzlichen Kosten. Ich wollte etwas, womit ich ohne Probleme und ohne zusätzliche Kosten reisen konnte. Das Gefährt wollte ich einfach abstellen können, auch in anderen Städten, oder in den Bergen. Es sollte schnell aufzubauen und flexibel sein. Der Zeltanhänger gab mir all die Möglichkeiten und das Gute daran ist, ich kann ihn komplett allein Auf- und Abbauen."

Gab es Verschönerungen im Faltcaravan?

"Selbstverständlich, ich bin eine Frau … Ein wenig “Schnickschnack” gehört für mich zum Leben dazu. Ich habe Hängeregale für Kleidung und Krimskrams, Lichterketten, Makramee, Gegenstände, Spiegel, Bodenteppiche und Kissen. Im Küchenschrank habe ich noch ein Gewürzregal integriert. Nächstes Jahr kommt noch eine Abtrennung zum Schlafbereich, der mit Vorhängen versehen wird."

Ein Blick in den Faltcaravan von Julia Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

Hat Ihr Faltcaravan einen Kosenamen?

"Ich habe das gute Stück Misses Rosie genannt."

Was macht Sie richtig stolz?

"Das alles allein durchgezogen zu haben und mich auch allein auf die verschiedensten Reisen zu begeben."

Wie reagieren die Leute unterwegs auf Ihren Faltcaravan?

"Auf meiner ersten kleinen Reise, es war ein kleiner Campingplatz, hätte ich ein Besucherschild benötigt :-) die Leute wollten alles darüber wissen, haben mir ihre Geschichten erzählt. Wollten Misses Rosie mitaufbauen, haben sich alles zeigen lassen. Am beeindruckendsten fanden sie den Auf- und Abbau und die Outdoorküche. Ich kam in dieser Zeit nicht mal dazu, alles richtig aufzubauen, weil ich nur am Quatschen war."

Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

"Auf den Autofahrten fällt mein Gespann erst richtig auf, da der Fiat 500 Cabrio doch recht klein ist und man kaum glauben kann, dass er den Zeltanhänger ziehen kann. Mir wird oft gewunken oder es wird häufig fotografiert. Daumen hoch und überraschte Blicke."

Verraten Sie uns, welche tollen Pläne Sie für Ihren Faltcaravan haben?

"Sobald es wieder wärmer wird, wird es zum Wandern in benachbarte Städte gehen. Nach Österreich, Italien und die größere Reise wird es nach Frankreich oder Richtung Portugal gehen. Mal sehen, wohin es mich treibt, es gibt noch so viel zu entdecken."

Wohin fahren Sie am liebsten?

"Ganz klar nach Österreich und Italien. Man kennt diese Orte schon von klein auf und verbindet damit schöne Erinnerungen. Diese möchte man immer wieder erleben. Der Mensch ist in gewisser Weise ein Gewohnheitstier, der eine oder andere bricht immer wieder mal aus, aber setzt auch immer auf Altbewährtes, um sicherzugehen, die schönen Momente wieder erleben zu können."

Ein Blick in den Faltcaravan von Julia

Gibt es noch andere interessante Einzelheiten?

"Mir wurde bei meiner Reise in die Schweiz erklärt, dass der Zeltanhänger in der Schweiz Alpenkreuzer genannt wird. Jetzt ist Misses Rosie kein Zeltanhänger mehr, sondern ein Alpenkreuzer. Das hört sich gleich so viel schöner an."

Haben Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Wohnmobil auch umgebaut oder bemalt, oder möchten Sie eine andere besondere Geschichte über Ihren Wohnwagen, Ihr Wohnmobil oder Ihr Zelt mit uns teilen? Schicken Sie eine Mail an [email protected] und vielleicht erscheint auch Ihre Geschichte auf unserer Webseite.

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