Wintercamping im Zelt: 5 Tipps!

Wintercamping im Zelt

Die winterliche Atmosphäre mit gefrorenen Landschaften und knirschendem Schnee hat immer etwas Magisches. Für die Abenteurer unter uns ist das Wintercamping in einem Zelt großartig! Wie sonst sollte ein Abenteurer diese bezaubernde Jahreszeit erleben? Wintercamping ist zwar herausfordernder als das Campen im Sommer, mit der richtigen Vorbereitung ist es jedoch ein wunderbares Erlebnis. In diesem Blog geben wir Ihnen Tipps, um das Wintercampingabenteuer in vollen Zügen genießen zu können.

  1. Das richtige Zelt wählen
  2. Einen geeigneten Ort wählen
  3. Die angemessene Campingausrüstung wählen
  4. Sich warm halten
  5. Das Zelt belüften
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1. Das richtige Zelt wählen

Mit das Wichtigste beim Wintercamping ist natürlich das Zelt. Sie brauchen ein Zelt, das fürs Wintercamping geeignet ist. Ein Baumwollzelt ist atmungsaktiv. Sie werden daher kaum Probleme mit gefrorenem Kondenswasser auf der Zeltinnenseite haben. Ein Zelt, das nass und gefroren war, wird jedoch schwer und steif, wohingegen Polyester- und Nylonzelte leicht und glatt sind. Dieses Zeltmaterial absorbiert kein Wasser, Schnee und Eis lassen sich leicht entfernen. Polyester und Nylon sind aber für Kondenswasser anfällig. Probleme mit nassen Innenseiten können Sie verhindern, indem Sie das Zelt gut belüften und indem Sie sich für ein Zelt mit geräumigem, abschließbarem Innenzelt entscheiden, damit Sie im Schlaf das Außenzelt nicht berühren.

2. Einen geeigneten Ort wählen

Achten Sie beim Wintercamping darauf, dass Sie das Zelt auf einem festen, ebenen, schnee- und eisfreien Untergrund aufbauen. Legen Sie eine Plastikplane unter die Bodenplane, um ein Festfrieren der Bodenplane zu verhindern. Legen Sie eine Isolationsdecke oder einen Zeltteppich ins Zelt, das verhindert ein Hochsteigen der Kälte.

3. Die angemessene Campingausrüstung wählen

Wintercamping in einem Zelt ist gut machbar, vorausgesetzt, Sie haben die richtige Campingausrüstung dabei. Sie benötigen eine gute Schlafmatte, einen Winterschlafsack, ausreichende Beleuchtung und die richtigen Heringe. Die wichtigsten Sachen haben wir unten für Sie aufgelistet.

Schlafmatte: Wir empfehlen eine gut isolierende Schlafmatte, also eine Isomatte statt Luftmatratze. Eine Luftmatratze isoliert nämlich nicht richtig, und die Kälte zieht leicht hoch. Achten Sie beim Kauf auf den Isolationswert, den sog. R-Wert der Isomatte. Je höher dieser R-Wert ist, je geeigneter die Matte fürs Camping bei winterlichen Temperaturen ist. Mehr Informationen zum R-Wert finden Sie in unserem Blog: Was bedeutet der R-Wert einer Schlafmatte? Extra Tipp: Legen Sie zusätzlich eine Schaummatte unter die Isomatte. Das isoliert noch besser und hält Sie noch besser warm.

Schlafsack: Achten Sie beim Kauf auf die Komforttemperatur des Schlafsackes. Die Komforttemperatur gibt an, bis zu welcher Temperatur der Schlafsack Sie ausreichend warm hält. Schlafsäcke gibt es in verschiedenen Ausführungen und Modellen. Sie sind sich nicht sicher, welcher Schlafsack für Sie die beste Wahl ist? Lesen Sie unseren Entscheidungsfinder zum Thema: Wie finde ich den besten Winterschlafsack?

Beleuchtung: Im Winter geht die Sonne erst später auf und früh wieder unter. Sie benötigen demzufolge ausreichende Beleuchtung, wie beispielsweise Stirnlampen oder praktische Campinglaternen.

Heringe: Im Winter ist der Untergrund oft härter, was das Fixieren von Heringen ziemlich erschwert. Es gibt heutzutage verschiedene Sorten, auch speziell für das Wintercamping geeignete Heringe sind bei uns erhältlich. Wir empfehlen Schraubheringe aus Metall. Mit dem mitgelieferten magnetischen Schraubenadapter, den Sie in eine gewöhnliche Schraubmaschine einsetzen können, können Sie die Schraubheringe einfach in die härtesten Untergründe drehen. Schraubmaschine also nicht vergessen!

Brenner: Wir empfehlen, immer entweder einen Benzin- oder aber einen Petroleumbrenner mitzunehmen, da diese bei niedrigeren Temperaturen besser funktionieren als Gasbrenner. Das gilt auch für Gasfeuerzeuge, eine Schachtel Streichhölzer im Gepäck ist darum zu empfehlen.

Möchten Sie sich sicher sein, dass Sie nichts vergessen werden? Laden Sie unsere Wintercampen mit Zelt Checkliste herunter!

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4. Sich warm halten

Nur wer immer schön warm bleibt, kann den Wintercampingurlaub optimal genießen. Deshalb ist ein Heizofen beim Wintercamping unentbehrlich und bestimmt auch gemütlicher. Wir haben verschiedene Heizungen in unserem Sortiment. In unserem Blog: Welche Heizung wähle ich für mein (Vor)zelt? erfahren Sie mehr über die Eigenschaften der Elektro-, Gas- und Petroleumheizungen. Natürlich können Sie sich zusätzlich mit Thermokleidung warm halten, oder indem Sie mehrere Schichten tragen. Eine warme Decke ist obendrein immer sinnvoll und gehört ins Gepäck. Praktischer Tipp! Legen Sie Ihre Kleidung in Ihren Schlafsack, dann wird sie schön warm. Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie ausreichend Nahrung zu sich nehmen, denn bei kälteren Temperaturen benötigt Ihr Körper, um warm zu bleiben, mehr Energie!

5. Das Zelt belüften

Wer die Kälte draußen lassen will, sollte das Zelt auch immer gut belüften. Nur so kann vermieden werden, dass sich auf der Innenseite des Zeltes Kondenswasser absetzt. Wenn die Luft zirkulieren kann, bleiben die Wände trocken. Also immer eine Öffnung frei lassen! Wenn es geht, sollte nasse oder feuchte Kleidung draußen oder zumindest außerhalb des Schlafbereichs gehalten werden.

Wintercamping in einem Zelt kann also ein unvergessliches Erlebnis sein für alle, die kühle, frische Luft und wunderschöne Winterlandschaften lieben. Mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung sind Sie für einen abenteuerlichen Campingurlaub im Winter optimal zugerüstet. Das Abenteuer wartet auf Sie! Worauf warten Sie noch?


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