Mit Ihrem Hund auf dem Campingplatz: 10 praktische Tipps!

Tipps fürs Campen mit Ihrem Hund

Wenn Sie eine Flugreise machen, in einem Hotel übernachten oder einen Roadtrip machen, ist es oft unpraktisch oder unmöglich, Ihr Haustier mitzunehmen. Beim Camping ist dies jedoch kein Problem: Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde herzlich willkommen! Es ist natürlich sehr gemütlich, wenn Ihr Vierbeiner in der Nähe ist. Es ist jedoch wichtig, gut vorbereitet zu sein. Wir geben Ihnen 10 praktische Tipps!

10 Tipps fürs Campen mit Ihrem Hund

  1. Überprüfen Sie, ob Ihr Hund auf dem Campingplatz willkommen ist
  2. Achten Sie bei der Buchung des Campingplatzes auf die Umgebung
  3. Prüfen Sie die Anforderungen des Auslands für Ihren Hund
  4. Bereiten Sie sich gut auf die Autofahrt vor
  5. Planen Sie Ihre Ausflüge im Voraus
  6. Stellen Sie sicher, dass es auf Ihrem Campingplatz Schatten gibt
  7. Denken Sie über das Essen und Trinken Ihres Hundes nach
  8. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund einen Schlafplatz hat
  9. Halten Sie eine feste Routine ein
  10. Beachten Sie die anderen Campinggäste

1. Überprüfen Sie, ob Ihr Hund auf dem Campingplatz willkommen ist

Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde willkommen, aber nicht auf allen. Daher ist es sinnvoll zu überprüfen oder auf dem Campingplatz, den Sie buchen möchten, nachzufragen. Normalerweise finden Sie diese Informationen auf der Website des Campingplatzes. Falls sie nicht auf der Website verfügbar sind, können Sie sich direkt an den Campingplatz wenden.

2. Achten Sie bei der Buchung des Campingplatzes auf die Umgebung

Bei der Buchung eines Campingplatzes ist es ratsam, sich im Voraus die Umgebung des Campingplatzes anzusehen. Es ist besonders wichtig, dass es einen geeigneten Ort gibt, um mit Ihrem Hund Gassi zu gehen. Wenn Sie und Ihr Hund gerne wandern, wäre es auch schön, wenn ein Wald oder Strand in der Nähe ist. Oft können Sie diese Informationen auf Google finden, aber wenn nicht, können Sie den Campingplatz auch anrufen.

Campen mit einem Hund

3. Prüfen Sie die Anforderungen des Auslands für Ihren Hund

Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften in Bezug auf Impfungen, Einreisebestimmungen, Reisepässe und Mikrochips. Stellen Sie daher sicher, dass Sie alle Anforderungen des Ziellandes sowie die Länder, die Sie durchqueren, erfüllen. Es ist wichtig, dies im Voraus zu überprüfen. Wenn Ihr Hund spezielle Impfungen benötigt, müssen diese normalerweise vier Wochen im Voraus erfolgen. Überprüfen Sie daher alle Anforderungen, lange bevor Sie in den Urlaub fahren.

4. Bereiten Sie sich gut auf die Autofahrt vor

Das Reisen in einem Wohnmobil oder einem eigenen Auto mit Anhänger ist für einige Hunde eine neue Erfahrung. Wenn Ihr Vierbeiner bisher z.B. nur zum Tierarzt gegangen ist und noch nie längere Strecken im Auto oder Wohnmobil zurückgelegt hat, ist es ratsam, dies rechtzeitig zu üben. Stellen Sie sicher, dass die Reise für den Hund sicher ist und dass er sich sicher fühlt. Denken Sie daher darüber nach, wie Sie Ihren Hund mitnehmen möchten. Sie können beispielsweise eine Transportbox oder einen Sicherheitsgurt verwenden.

Vielleicht kennen Sie das: Wenn Ihr Hund im Auto sitzt, fliegen die Hundehaare umher. Der Sitz ist voller Haare, und das ist nicht so einfach mit einem Staubsauger zu lösen. Eine einfache Lösung: Eine Autositzdecke oder einen Hundesitz! Dies schützt die Sitze vor Hundehaaren, Feuchtigkeit und Schmutz. Verwenden Sie die Decke, wenn Sie mit dem Hund unterwegs sind, und vermeiden Sie es, nach jeder Fahrt Ihr Auto reinigen zu müssen.

Zusätzliche Tipps, um die Autofahrt reibungslos zu gestalten:

  • Machen Sie genügend Pausen unterwegs
  • Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser mit
  • Achten Sie auf die Sonne durch das Autofenster
  • Beenden Sie die Autofahrt mit etwas Positivem (z.B. einen schönen Spaziergang, ausgiebiges Streicheln oder eine Leckerei)

5. Planen Sie Ihre Ausflüge im Voraus

Wenn Sie auf dem Campingplatz stehen, möchten Sie vielleicht einen oder mehrere Tagesausflüge unternehmen. Beispielsweise eine Fahrradtour machen oder eine schöne Stadt in der Nähe besuchen. Planen Sie diese Ausflüge bereits, wenn Sie noch zu Hause sind. Einige Ausflüge sind für Hunde nicht erlaubt, wie z.B. in einem Museum oder in bestimmten Naturschutzgebieten. Sie sollten dies also im Voraus berücksichtigen. Sie können mit Ihren Reisegefährten Vereinbarungen treffen, um sich abwechselnd um den Hund zu kümmern. Sie können aber auch Ausflüge wählen, bei denen Ihr Hund mitkommen darf und die auch für ihn unterhaltsam sind, wie z.B. eine lange Wanderung!

Möchten Sie gerne ungestört die Sonne genießen, ohne ständig auf Ihren Hund achten zu müssen? Dann nehmen Sie eine lange Leine mit und befestigen Sie sie z.B. an einem Pflock. Dadurch hat Ihr Haustier genug Bewegungsfreiheit und kann nicht weglaufen. Auch wenn Ihr Hund gut gehorcht, ist es nicht verkehrt, ihn am Zelt anzuleinen. Dies verhindert Situationen, in denen der Hund heimlich davonläuft oder anderen Campinggästen folgt. Der größte Vorteil: Sie können ohne Probleme die Augen schließen und sich auf einem bequemen Liegestuhl entspannen.

Campen mit einem Hund

6. Stellen Sie sicher, dass es auf Ihrem Campingplatz Schatten gibt

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund an Ihrem Campingplatz immer im Schatten liegen kann. Dies können dies bereits bei der Buchung berücksichtigen. Sie könnten den Campingplatzbetreiber fragen, ob sie einen Platz mit Schatten für Sie haben oder Sie können ihn auch selbst mit einem Sonnenschirm, Tarp oder Zelt schaffen. Lesen Sie auch unseren Blog: Schatten auf dem Campingplatz oder im Garten schaffen für zusätzliche Tipps.

7. Denken Sie über das Essen und Trinken Ihres Hundes nach

Wenn Sie campen, ist es am besten, Ihrem Hund das gleiche Futter zu geben, das er zu Hause bekommt. Sie wissen, wie Ihr Hund auf dieses Futter reagiert und es vermittelt Ihrem Hund ein vertrautes Gefühl. Erhält Ihr Hund Futter, das im Kühlschrank aufbewahrt werden muss? Dann sollten Sie beachten, dass der Kühlschrank wahrscheinlich kleiner ist als zu Hause.

Wenn Sie Ihrem Hund Wasser geben, sollten Sie im Voraus prüfen oder nachfragen, ob das Wasser aus dem Wasserhahn Trinkwasser ist. Wenn es kein Trinkwasser ist, sollten Sie am besten Flaschenwasser im Geschäft kaufen und damit den Trinknapf Ihres Hundes füllen. Achten Sie bei warmem Wetter darauf, dass der Trinknapf immer gefüllt und gut erreichbar ist für den Hund. Bei heißem Wetter müssen Hunde viel trinken, da sie sonst austrocknen können. In unserem Blog: Wie schütze ich meinen Hund vor der Sommerhitze? finden Sie weitere Tipps, wie Sie Ihrem Hund Abkühlung bieten können.

8. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund einen Schlafplatz hat

Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund einen separaten Schlafplatz hat und sich in Ihrer Nähe aufhalten kann, wenn er Angst hat oder es zu kalt wird. Denken Sie daran, dass Sie sich in einer völlig neuen Umgebung befinden und Ihr Hund nicht alle Geräusche erkennen wird. Beruhigen Sie ihn mit einem vertrauten Hundekissen, Spielzeug oder einer Decke.

9. Halten Sie eine feste Routine an

Es ist wichtig, eine feste Routine einzuhalten, damit sich der Hund schnell eingewöhnt. Einige Hunde können ein wenig unruhig werden, wenn sie einmal auf dem Campingplatz angekommen sind. Besonders wenn Sie Ihren Hund zum ersten Mal mit auf den Campingplatz nehmen, kann es ein wenig aufregend sein. Die Umgebung ist neu und es gibt viele andere Menschen und Hunde. Nehmen Sie etwas mit, das vertraut für den Hund ist, wie z.B. sein eigenes Körbchen oder Deckchen und Futternäpfe. Auf diese Weise fühlt sich der Vierbeiner trotzdem ein wenig ,,zu Hause'' und das Einleben fällt leichter. Ist Ihr Hund zu Hause immer mit Spielzeugen und Knochen beschäftigt? Vergessen Sie nicht, diese auch unbedingt mit auf den Campingplatz zu nehmen.

Das Einhalten fester Zeiten für Spaziergänge und Fütterungen kann dazu beitragen, dass sich der Hund wohlfühlt. Es muss nicht genau der gleiche Rhythmus wie zu Hause sein, aber es ist ratsam, eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten, damit das Leben für Ihren Hund vorhersehbar bleibt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Hunde, insbesondere während eines Campingurlaubs, oft wach und aktiv sind. Sie verbringen viel Zeit im Freien, es gibt viel zu sehen, sie achten auf die Umgebung und es gibt viele spannende Dinge zu erleben. Geben Sie ihnen den Raum und die Zeit, sich zu erholen!

10. Beachten Sie die anderen Campinggäste

Wenn Sie auf einem Campingplatz übernachten, der Hunde erlaubt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Ihre Nachbarn Hunde auch mögen. Vielleicht mögen sie es nicht, wenn Ihr Hund immer wieder bettelnd an ihren Tisch kommt, wenn sie essen. Behalten Sie Ihren Hund also immer im Auge und halten Sie sich an die Leinenpflicht. Um Ihren Hund urinieren zu lassen, sollten Sie nicht einfach zum nächsten Baum gehen, sondern den Campingplatz verlassen. Die Ausscheidungen Ihres Hundes sollten Sie selbstverständlich sofort beseitigen.


Diesen Blog teilen: