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Worauf muss ich beim Kauf von Skischuhen achten?

Freitag, 17 November 2017

Skischuhe sind ein wichtiger Teil Ihrer Wintersportausrüstung. Es lohnt sich, gut nachzudenken, welche Skischuhe Sie sich anschaffen. Dabei gilt es, bestimmte Punkte zu beachten, so wie den Flex, den Innenschuh und eventuellen ´Gehstand´. Außerdem ist die Anprobe essentiell. In diesem Blog geben wir Ihnen 9 Tipps zum Kauf eines Skischuhes.



1. Planen Sie die Anprobe am Nachmittag oder Abend

Die beste Zeit für eine Anprobe von Skischuhen ist gegen Ende des Tages. Die Füße schwellen im Laufe des Tages nämlich ein wenig. Wenn Sie am Morgen Schuhe kaufen, können diese zu klein sein für den Rest des Tages.



2. Skischuhe mit Skisocken anprobieren

Da Sie beim Skifahren Skisocken anhaben, ist es wichtig, auch bei der Anprobe die Skisocken anzuziehen. Normale Socken sind meistens dünner und geben darum ein falsches Bild darüber, ob der Schuh passt. Investieren Sie in gute Skisocken, sie sind mitverantwortlich dafür, wie wohl Sie sich in Ihren Skischuhen fühlen. Wählen Sie Skisocken mit Verstärkung an Schienbein, Spann und Ferse. Daneben ist es wichtig, dass Skisocken atmungsaktiv und nicht zu dick sind, beispielsweise die Falcon Technical Skisocken.



3. Probieren Sie verschiedene Marken und Modelle aus

Wie bei Straßenschuhen auch, ist die Passform eines Skischuhes per Modell und Marke anders. Wo das eine Modell geeignet ist für schmale Füße, ist das andere vor allem für breite Füße oder Plattfüße ideal. Durch die Anprobe von verschiedenen Schuhe finden Sie heraus, welcher Schuh zu Ihrem Fuß passt.


Wir unterscheiden Herren- und Damenmodelle, aber eigentlich sind alle Skischuhe Unisex. Der Unterschied ist meistens vor allem in der Farbkombination, die weiblicher oder männlicher gehalten ist.



4. Skischuhe richtig anprobieren

Bei der Anprobe von Skischuhen ist es wichtig, diese ganz schließen, wie bei einem richtigen Einsatz auf der Piste. Sonst kann nicht richtig beurteilt werden, ob der Schuh passt.


Wenn Sie die Schnallen geschlossen haben, stellen Sie sich aufrecht hin. Es ist normal und richtig, dass Ihre Zehen vorne leicht anstoßen.


Nehmen Sie dann die fahrtypische Skihaltung an: Gehen Sie leicht in die Knie, und drücken Sie den unteren Teil Ihrer Schienbeine gegen die Skischuhe. In dieser Skihaltung sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Die Zehen dürfen nicht mehr vorne anstoßen
  • Die Ferse steckt fest im Schuh, ohne Raum nach oben oder seitwärts
  • Die Schuhe drücken nirgendwo

5. Achten Sie auf den Flex der Skischuhe

Der Flex ist der Widerstand (Steifigkeit) des Schuhes nach vorne. Je höher der Flexwert, desto steifer und unbeweglicher der Schaft des Skischuhs. Dies bietet mehr Halt, schränkt aber die Bewegungsfreiheit des Sprunggelenks ein.


Der Flex spielt vor allem eine Rolle beim Ausüben von Druck auf den Schuh. Durch Druck nach vorne und seitlich auszuüben, geben Sie dem Ski einen Steuerimpuls. Je besser Sie das Skifahren beherrschen, desto mehr werden Sie diese Druck-Technik ausüben. Dafür ist ein steiferer Schuh (hoher Flexwert) nötig, denn er überträgt die Steuerimpulse besser.


Ein unerfahrener Skifahrer sollte sich darum für einen niedrigeren Flex entscheiden als erfahrene Skifahrer. Achtung: Die Flex-Zahlen sind nicht genormt, können also per Marke oder sogar per Modell verschieden sein. Wenn der Flex von zwei verschiedenen Schuhen beispielsweise mit 100 angegeben wird, heißt das nicht, dass die Steifigkeit genau dieselbe ist. Hier ein ungefähres Schema des Flex:


SteifigkeitFlex HerrenFlex Damen
Soft70 - 9060 - 70
Medium90 - 11070 - 90
Hard110 - 14090 - 130


6. Achten Sie auch auf den Innenschuh

Nicht nur der Außenschuh, sondern auch der Innenschuh ist wichtig. Vielleicht sogar das Wichtigste am ganzen Schuh. Neben der Tatsache, dass er gut passen und sich bequem anfühlen muss, ist die Dicke des Innenschuhes auch wichtig.


Im Allgemeinen haben Schuhe für erfahrene Skifahrer einen dünneren Innenschuh, dadurch erhöht sich der Kontakt mit dem Schuh, dem Ski und der Piste. Außerdem wird ein dünner Innenschuh weniger schnell weit als ein dicker. Ein dick gepolsterter Innenschuh - ein sogenannter Bequemschuh - gibt nach einer Zeit nach, wodurch er zu groß werden kann.


Die Skischuhe, die Sie bei Obelink finden, haben alle einen Innenschuh, den sie rausnehmen können, beispielsweise um ihn trocknen zu lassen nach einem Skitag.



7. Hat Ihr Schuh einen `Gehstand´?

Sie kommen nicht darum herum, mit Ihrem Skischuh nicht nur auf den Skiern zu stehen, sondern auch ab und zu ein paar Schritte gehen zu müssen. Sei es im Gondellift oder auf dem Weg zum Restaurant. Um das Gehen etwas komfortabler zu machen, haben einige Modelle einen ´Gehstand`. Dieser sorgt dafür, dass der Schuh nach hinten beweglich ist und somit das Gehen erleichtert wird. Haben Sie vor, relativ viel auf Ihren Skischuhen zu gehen, dann ist ein solches Extra am Schuh sinnvoll.


Natürlich können Sie Ihre Skischuhe auch einfach öffnen, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben und somit besser gehen zu können.



8. Skischuhgrößen unterscheiden sich von normalen Schuhgrößen

Skischuhe haben ein anderes Schuhgrößensystem als normale Schuhe. Die Größe eines Skischuhes ist die Länge der Innensohle in Centimetern. Dieses System wird auch Mondopoint (MP) genannt. Wie Sie der Tabelle entnehmen können, gibt es dabei auch halbe Größen.



Haben Sie ein paar gute Skischuhe gefunden? Dann möchten Sie natürlich, dass Sie so lange wie möglich halten, damit sich die Investierung lohnt. Schaffen Sie sich eine Schuhtasche an, um die Skischuhe gut beschützt mitzunehmen.


Nehmen Sie sich vor allem genug Zeit beim Aussuchen und Anprobieren von Skischuhen und lassen Sie sich im Geschäft beraten. Worauf achten Sie beim Kauf von Skischuhen? Was sind Ihre Erfahrungen? Lassen Sie es uns wissen.

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